Laserschweißen im Maschinenbau

Ganz einfach erklärt

Das Verfahren des Schweißens besteht darin, dass ein Werkstück so stark erhitzt wird, bis es an der Schweißstelle schmilzt. Auf diese Weise ist es möglich, es mit einem anderen Gegenstand zu verbinden. Nach dem Aushärten entsteht eine ausgesprochen feste Verbindung. Das Laserschweißen zeichnet sich dadurch aus, dass die hierfür notwendige Energie mit einem Laser erzeugt wird. Diese Technik kommt häufig im Maschinenbau zum Einsatz. Sie erlaubt es unter anderem, einzelne Bauteile oder ganze Baugruppen bis hin zu Teilen wie Maschinengehäusen herzustellen. Darüber hinaus kommt sie häufig zum Einsatz, um Reparaturarbeiten auszuführen. Beim Laserschweißen gibt es hauptsächlich zwei unterschiedliche Verfahren. Das Verbindungsschweißen dient dazu, zwei Bauteile miteinander zu verbinden. Beim Laserauftragschweißen wird zusätzliches Material auf das Werkstück aufgetragen. Dieses Verfahren bietet sich beispielsweise an, um Verschleißerscheinungen auszugleichen.

Einsatzgebiete und Werkstoffe

Das Laserschweißen kommt für verschiedene Metalle zum Einsatz: Stahl, Edelstahl, Kupfer, Aluminium, Titan und weitere Werkstoffe. Durch die hohe Präzision eignet sich das Laserschweißen hervorragend für die Herstellung filigraner Teile und Baugruppen. Das Laserschweißen eignet sich hervorragend für Reparaturarbeiten. Statt kostspielige Ersatzteile zu erwerben, ist es damit möglich, die Originalteile kostengünstig zu reparieren. Das Laserschweißen kommt im Maschinenbau immer häufiger zum Einsatz. Diese Technik eignet sich für fast alle gängigen Materialien, die in diesem Bereich zum Einsatz kommen. Damit lassen sich neue Bauteile herstellen oder defekte Gegenstände reparieren.

Beispiel einer stationären LaserschweißanlageDetailansicht einer ortsflexiblen Laserschweißanlage
Beispiel einer stationären Laserschweißanlage
Detailansicht einer ortsflexiblen Laserschweißanlage

Das Laserschweißen und die Laseranlagen von ASKIAS funktionieren mit dem Einsatz verschiedener Materialarten, darunter hochlegierter Werkzeugstahl, rost- und säurebeständiger Stahl, Gusseisen, Stahlguss, Edelstahl und Chromstahl, Kupferlegierungen, Titan, Aluminiumlegierungen sowie Pulverstähle.

Jahrelange Erfahrung beim Bau von Lasersystemen

Erfahrung auch in anderen Industriezweigen:

Über den Maschinenbau hinaus wird das Laserschweißen in unterschiedlichsten Industrien eingesetzt, darunter

  • Werkzeug- und Formenbau
  • Automotive
  • Luft- und Raumfahrt
  • Elektrotechnik
  • Medizintechnik

Vorteile und Nutzen des Verfahrens

Geringe Produktionskosten

Ein entscheidender Vorteil des Laserschweißens besteht darin, dass hierbei die Produktionskosten sehr gering sind. Das Laserschweißen lässt sich in der Regel sofort umsetzen. Bei vielen anderen Schweißverfahren ist hingegen eine thermische Vorbehandlung notwendig, die zusätzliche Kosten hervorruft. Besonders groß sind die Einsparungen bei der Nachbearbeitung der Werkstücke. Beim Elektroschweißen entstehen im Bereich der Schweißnaht erhebliche Unregelmäßigkeiten. Diese zu beseitigen, ist mit einem großen Aufwand und daher mit hohen Kosten verbunden. Beim Laserschweißen ist hingegen normalerweise keine Nachbearbeitung erforderlich.

Eigenschaften des Basis-Materials bleiben erhalten

Bei vielen Schweißverfahren kommt es zu einer Veränderung der Eigenschaften des Basis-Materials. Aufgrund der hohen Präzision beim Laserschweißen ist die Wärmeeinflusszone hierbei jedoch ausgesprochen gering. Das führt dazu, dass die Eigenschaften des Werkstoffs dabei nicht beeinträchtigt werden.

Reparaturen sind häufig ohne Ausbau des Bauteils möglich

Der Laserstrahl wirkt nur auf die Schweißstelle ein. Alle übrigen Bereiche werden deshalb nicht beeinträchtigt. Das macht es häufig sogar möglich, Bauteile zu reparieren, ohne sie aus der Maschine auszubauen. Das führt zu einer deutlichen Reduzierung des Reparaturaufwands und damit zu geringeren Kosten.

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